die Anfänge
Meine erste Gitarre bekam ich 1966 von meinen Eltern. es war eine billige Konzertgitarre mit Nylonsaiten, auf der ich etwa ein Jahr herumzupfte, bevor ich im Radiogeschäft (!) Soukup in Fürstenfeld meine erste E-Gitarre erstand: eine himmelblaue HOPF - "Brettlgitarre" mit 2 Pickups und Vibratohebel. Mit "urcooler" Optik - aber entsetzlich hoher Saitenlage ...
1968 kaufte ich mir von meinen ersten Musikergagen vom Fürstenfelder "Fredl" LANG (damals eine Legende, leider schon lange verstorben) eine gebrauchte Semiakustik-Gitarre: eine Gibson ES-335-Kopie von HAGSTRÖM. Diese Firma baute damals Gitarrren, welche in der Qualität den amerikanischen Vorbildern kaum nachstanden und sie ist auch seit einigen Jahren wieder auf dem Markt zu finden, wo sie heute wieder die meiner Meinung nach beste ES-335 Kopie zu einem Superpreis anbietet...
Auch mein Schulfreund Josef "Pepsch" JANDRISITS (Mitkomponist des STS-Hits "Fürstenfeld", später Mitglied von "Guru Guru") spielte damals eine "HAGSTRÖM", bevor er auf eine echte Stratocaster umstieg...
1970 erstand ich dann meine erste FENDER, allerdings keine Stratocaster, sondern eine FENDER JAGUAR, die mich wegen ihrer variablen Schaltung und der damit verbundenen vielen Soundmöglichkeiten begeisterte - diese Gitarre war übrigens damals als Topmodell von Fender fast doppelt so teuer wie die Stratocaster, ist aber nie an deren Verkaufszahlen herangekommen ...
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1970: im Bild rechts vorne steht die (lackmässig schon stark lädierte) FENDER JAGUAR, als Verstärker spielte ich damals einen FENDER TWIN REVERB mit 2 zwölfzölligen JBL- (statt Jensen) - Lautsprechern. Das war (und ist) ein Vollröhrenverstärker mit 4 x 6L6GC Röhren
in der Endstufe - höllisch schwer (damals machte mein Rücken
das ja noch mit) - und höllisch laut -
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Die FENDER JAGUAR wurde mir 1974 bei einem Engagement in Friedrichshafen leider
gestohlen (zusammen mit dem 1970er Fender-Precision-Bass unseres Bassisten Reinhold
Lang). Als Ersatz kaufte ich mir in München am nächsten Tag eine GIBSON-SG
- Kopie von HOYER. Die deutsche Firma HOYER baute damals exzellente Gitarren,
die von der Verarbeitung her oft besser waren als die amerikanischen Originale.
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1974: die HOYER-SG Für angezerrte Sounds (AC/DC schau oba ....) und von der Verarbeitung her super, für cleane Sounds (ich spielte damals live auch viele "Instrumentals" von den Shadows, den Spotnicks und den Ventures) leider nicht so spektakulär wie die Fender-Gitarren mit ihren Singlecoil-Pickups ... |
Deshalb erfolgte bald der Umstieg - wieder auf eine FENDER - aber wieder nicht
auf eine Stratocaster, sondern auf eine FENDER-JAZZMASTER,
deren Pickups zwar aussehen wie Humbucker, aber nur flache, breite Singlecoil-Pickups
sind. Sie liefert etwas wärmere Sounds als eine Stratocaster und hat auch
ein stärkeres Ausgangssignal. Für mich war das damals die ideale Gitarre,
da ich ab 1977 auch bei der OSD ("OLD STOARIEGLER DIXIELANDBAND")
spielte und dort ab und zu auch jazzige Sounds brauchte.
Daneben spielte ich bei den "STOARIEGLERN" vorerst auch ein Framus-Gitarrenbanjo
(allerdings nur mit den oberen 4 Saiten bestückt), bevor ich mir ein "echtes"
Banjo zulegte.
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1977: die FENDER-JAZZMASTER ... war durchaus auch für jazzige und swingende Sounds zu gebrauchen ... Leider habe ich das gute Stück in den 80ern verkauft (Trän, Trän !!!) |
meine Gitarren heute
FENDER STRATOCASTER (inzwischen mit zusätzlicher Variax-Elektronik eingebaut - Details siehe HIER)
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FENDER-STRATOCASTER Eine US-Standard-Strat, Baujahr ca. 1978, mit gegenphasig geschaltetem Mittelpickup - daher zumindest mit Brummunterdrückung in den Zwischenstellungen des Pickup-Wahlhebels. Eine (fast) perfekte Gitarre ... Mit ihr habe ich lange Tanzmusik gespielt - genauso wie elektrischen Chicago Blues bei Natascha & The Bluescrackers. Vor einiger Zeit habe ich einen Satz Noiseless KINMAN-Pickups (den "Traditional MK-II -Set") eingebaut - die KINMAN-Pickups waren absolut brummfrei und klangen auch eindeutig nach Strat. Aber im direkten Vergleich hörte man schon noch Unterschiede - vor allem in den "Mittelstellungen" (mit 2 gegenphasigen Pickups im Original). Deswegen sind die alten Pickups schon wieder drin - auch wenn sie manchmal ein wenig brummen... Im März 2009 habe ich in diese Strat auch die Elektronik einer Variax eingebaut - Interessenten finden Details HIER ... |
So sieht diese Strat jetzt aus (mit eingebauter Variax-Elektronik):

Anfang 2010 habe ich mir endlich in über 150 Arbeitsstunden meine absolute Traumgitarre selbst gebaut:
Meine SUPER-STRAT - mit hochwertigen Teilen von Warmoth, L.R. Baggs, Fender usw. UND einer eingebauten Variax 300 - Elektronik UND einer Roland GK -kompatiblen Elektronik!!! Details dazu und Bilder vom Umbau gibt es HIER!
MEINE ARCHTOP-GITARREN
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WASHBURN JS6 WES MONTGOMERY Die Gitarre habe ich vor einigen Jahren gebraucht um 350 Euro gekauft und es noch nie bereut. Sie liegt trotz ihrer Größe sehr angenehm am Körper und hat ein (nicht zu schmales) Griffbrett - genau nach meinem Geschmack. Elektrisch habe ich sie allerdings schon umgebaut: die Brücke ist jetzt eine Ghost-loaded ResoMax-Bridge von GraphTech, die eine eingebaute Variax-Elektronik anspeist. Zusätzlich ist sie mit einem GK-Einbauset von Roland bestückt,. Details zum Umbau gibt es HIER. Der Grundsound der magnetischen Humbucker-Pickups ist - wie zu erwarten - sehr jazzig, weich und rund. Gegen die Rückkopplungsanfälligkeit auf der Bühne (ein prinzipielles
Problem aller Archtop-Gitarren) habe ich die Gitarre innen mit Schaumstoff
gestopft (ein Trick, mit dem auch z.B. Tuck Andress von "Tuck and Patti"
bei seiner ES-175 arbeitet).
Meine alte ES-175 - Kopie von Klira ... Den hinteren Pickup habe ich (weil ich ihn sowieso nicht verwendet habe und ihn anderswo gebrauchen konnte) ausgebaut. Mit dieser Gitarre habe ich früher zeitweise bei der Old Stoariegler Dixielandband die Swing-Begleitung a la Freddie Green gemacht ... Jetzt verwende ich sie hauptsächlich zum Testen von Pickups und Gitarrenelektronik - und dementsprechend sieht sie auch schon aus ... |
Die AKUSTISCHEN
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SHERWOOD Eine mittelpreisige Konzertgitarre mit Cutaway, Nylonsaiten und Piezopickup. Mit ihr habe ich bei zwei Volksmusik-CDs mitgespielt. Dabei wurde sie allerdings über Mikrofon aufgenommen, und nicht über den Pickup. Heute verwende ich sie eigentlich nur mehr beim Lagerfeuer, wenn das Volk unbedingt "Schiiifoooan" gröhlen will ...
Für mich die beste akustische Gitarre, die ich jemals gespielt habe: Meine TAYLOR 410 CE ... ... ein Dreadnought-Modell mit Cutaway und Sitka-Spruce-Decke. Akustisch ungemein transparent mit feinen Höhen. Angenehmes, nicht zu schmales Griffbrett, auch für Picking gut geeignet. Liegt preislich derzeit bei etwa 2.000.- € und spielt von der Qualität her sicher mit den Edelgitarren von Martin, Guild, Larrivee und Co. in derselben Liga... Ich habe einen zusätzlichen Seymour Duncan WOODY-XL-Pickup im Schalloch eingebaut, und zwar einen mit verstellbaren Polepieces, damit die Lautstärkeunterschiede bei der Verwendung von unterschiedlichen Nickel-Strings ausgeglichen werden können ... Für den magnetischen Pickup habe ich einen eigenen, selbstdesignten Preamp sowie ein Volumen-Pot und einen Umschalter (Piezo-magnetisch) direkt am Pickuphalter eingebaut. Inzwischen spiele ich bei meiner Akustikgitarrengruppe "SAITENRISS" kaum mehr mit dem Fishman-PIEZO-System (obwohl das eigentlich auch sehr gut ist), sondern fast ausschliesslich mit dem magnetischen Pickup. Dabei spiele ich die Taylor über ein Effektgerät direkt in Stereo in die PA. |
EPIPHONE BISQUIT DOBRO
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Epiphone Bisquit Dobro (Singlecone-Modell) Wurde von mir modifiziert durch Einbau eines FENDER-Pickups am Neck. Es handelt sich dabei um einen stacked Telecaster-Neck-Humbucker von FENDER, dadurch ergibt sich ein brummfreier, aber recht "bissiger" Singlecoil-Sound. Dazu ein Volume-Pot mit Telecaster-Knopf - und das wars schon. Wird von mir hauptsächlich in "Open-D-Tuning" mit SLIDE gespielt und ist aufgrund ihres sehr speziellen Sounds eher nur für Blues verwendbar. Klingt über einen leicht angezerrten Röhrenamp besser als rein akustisch. Diese Gitarre habe ich inzwischen wieder verkauft. |
IBANEZ AS-200
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Meine IBANEZ AS-200 Wie ihr "Vorbild", die Gibson ES-335 hat sie einen durchgehenden Sustainblock, und neigt daher weniger zum Rückkoppeln bei höherer Bühnenlautstärke als eine Semiakustik mit freischwingender Decke. Die Ibanez Super 58 Pickups sind inzwischen schon legendär. Der Steg-Pickup ist schon standardmässig von Seriell- auf Parallel-Humbuckerbetrieb bzw. Single-Coil umschaltbar. Dadurch sind auch transparente und bissige Sounds möglich . Ich habe die Gitarre so modifiziert, dass man auch den zweiten Pickup in gleicher Weise umschalten kann, dadurch wird sie sehr universell einsetzbar. Vor kurzem habe ich auch einen GK-3 Pickup mit Elektronik eingebaut. Klangbeispiele AS-200 / Amp: Mesa Boogie Cal22: |
VARIAX 300 und 600
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Mein Projekt "Super Strat" enthält wieder eine Variax 300 - Elektronik - siehe oben!!! Meine weiße 600er habe ich inzwischen mit zwei "Dummy-Pickups" (Strat-Covers) beklebt, damit sie nicht gar so hässlich aussieht ... (und schon wieder verkauft ...)
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Kaum eine Gruppe von Gitarren wird unter den Gitarristen so heiss diskutiert wie die Variax-Modelle von Line6. Meine Meinung zur VARIAX 300 und zur VARIAX 600: Gitarrenbautechnisch ist das Modell 300 zwar nicht mit Spitzengitarren zu vergleichen, allerdings bekommt man nirgendwo für unter 400 € ein derartig vielseitiges Instrument. Ich verwende sie vor allem live in der Bluesband sehr gerne (trotz der Nasenrümpfer einiger Puristen von der "Bluespolizei"), weil ich auf einen Klick beliebige Stimmungen (z.B. Open Tunings für Slide-Soli) und eine Vielzahl von ganz gut klingenden Gitarrenmodellen zur Verfügung habe. Man muss die Gitarre aber sicher feintunen, sowohl was die Saiteneinstellung
betrifft, als auch bei den Werkssounds. Klangbeispiele zur Variax 300 / Amp = Peavey Delta Blues, Inzwischen wurden alle meine Variax-Elektroniken in andere Gitarren eingebaut - alle Umbauten dazu sind auf meiner Webseite dokumentiert ... |
Einige meiner anderen Instrumente ...
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Mein AIDA-BANJO
Eine (sehr gute) japanische Kopie eines Gibson-Mastertone-Banjos, gekauft ca. 1980 beim Gitarrenbauer Neubauer in Wien um ca. 18.000 ATS, der das Instrument voller Begeisterung von einer Japan-Reise mitbrachte. Es ist ein sogenanntes 4-String Tenorbanjo (mit kurzer Mensur), das ich allerdings immer in Gitarrenstimmung gespielt habe, und das viele Dixieland- und Jazzfestivals in Europa gesehen hat. Deswegen bekommt es auch seinen wohlverdienten Ruheplatz in meiner Sammlung... Wenn ich mir wieder ein Banjo kaufen würde, wäre es aber sicher ein viersaitiges Plektrum-Banjo (mit etwas längerer Mensur), z.B. ein Banjo des deutschen Gitarrenbauers Pietsch, so wie es der von mir geschätzte (und verehrte) Udo Ehmsen in der Original Storyville Jazzband spielt ... Klangbeispiel Aida-Banjo (von der CD "Tschäss Live" der "Old
Stoariegler Dixielandband": |
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Ich besitze auch noch einen MUSIC MAN Stingray Bass (einen Viersaiter), weil ich früher bei "SAITENRISS" auch einige Nummern am Bass spielte. Mein Exemplar habe ich bei der Eröffnung von Musik Produktiv in Wiener Neudorf unter 10 MusicMan-Bässen herausgesucht (Neupreis damals ca. 22.000 ATS). Der Stingray ist sicher noch immer einer der besten Viersaiter-Bässe am Markt. Der Grundsound ist - da der Bass ja bekanntlich unter der Mitarbeit von Leo Fender entstand - sehr Fender-Precision- ähnlich (also richtig "knurrig"), durch die aktive Klangregelung ist er aber etwas flexibler im Sound. Der Bass ist für mich ein gitarrenbautechnisches Wunderding: er verstimmt sich auch bei extremen Temperaturschwankungen nicht, und die eingebaute Batterie hält erstaunlich lang. |
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Vor einigen Jahren habe ich (auf vielfachen Wunsch meiner Mitmusiker) aufgehört, Saxophon zu spielen und habe deshalb meine beiden Saxophone verkauft: Ein Tenorsax aus den 70ern: YAMAHA TS-62 mit einem Otto Link - Metallmundstück ... und mein Yanagisawa - Sopransaxophon ... |
Meine Effektgeräte und Verstärker
Wie viele andere Gitarristen bin ich noch immer nach der Suche nach dem ultimativen Sound. Dazu gehören natürlich auch die Effektgeräte.
Während ich früher hauptsächlich mit einzelnen "Tretminen"
wie einem Analog-Delay und einem Chorus von Ibanez spielte,
nutze ich heute
nur programmierbare Multieffektgeräte (vorausgesetzt, ich kann den Patchnamen
auf einem vernünftig großen Display ablesen ...). Ab einer Preisklasse von einigen hunder Euro können sie von der Soundqualität her durchaus mit den Einzelgeräten mithalten, erfordern aber meist eine sorgfältige Programmierung. Ich habe noch bei keinem Gerät irgendwelche Werkssounds eins zu eins übernehmen können...
An Effektgeräten besitze ich derzeit noch ein
ZOOM 9030 (das ist ein 9,5 Zoll breites Rackgerät das schon vor 15 Jahren
seiner Konkurrenz weit voraus war und vor allem sehr gute cleane Effekte liefert),
ein DigiTech RP-250, ein Pandora Mini, ein Line6 POD XT. Seit 2010 benutze ich auch ein Roland VG-99 (einen Erfahrungsbericht dazu gibts HIER) und ein Roland GR-55 (mit derselben COSM-Gitarrensimulation wie das VG-99). Einen Vergleich zwischen den beiden gibt es hier: VERGLEICH VG-99 und GR-99 .
Getestet und irgendwann wieder verkauft habe ich auch diverse Effektgeräte von Boss (ME-5, etc.), Zoom (707, 2Gu, usw.), Digitech GSP1101, Line6 Pocket Pod, usw.
Bei Interesse gebe ich auch gerne meine Erfahrungen mit diesen Geräten weiter.
Meine AMPs...
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Live und im Studio verwende ich oft meinen Peavey Delta Blues mit 2 Stück Zehnzöllern. Der Delta-Blues ist ein klassischer Vollröhrenamp mit 30 W, Tremolo und Federhall und einem Kanalumschalter. Er klingt sowohl clean als auch angezerrt sehr gut und ist auch für kleine Säle ausreichend laut ... Leider ist er auch entsprechend schwer (26 kg) ... |
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Für kleine Gigs und zum Proben verwende ich einen Fender Blues Junior mit 15 Watt (Vollröhre) und einem 12"-Speaker. Er klingt (vor allem leicht angezerrt) für Blues hervorragend. Der Original-Fender-Speaker (von Jensen) hatte aber für meinen Geschmack etwas zu aggressive Höhen und zu wenig Bässe, deswegen habe ich ihn gegen einen 12-Zoll Eminence Cannabis Rex getauscht. Der entspricht jetzt völlig meinen Klangvorstellungen. Die Schaltung habe ich ebenfalls leicht modifiziert, indem ich die Ruhestromeinstellung der beiden Endstufenröhren etwas reduziert habe. Das hat zwar klanglich nicht so viel verändert wie der Speakertausch, erhöht aber die Lebensdauer der Röhren. Ich verwende ihn aufgrund der ausreichend vorhandenen transparenten Höhen sogar als Bühnenmonitor für die Akustische Gitarre. |
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Zum Proben im Südburgenland verwende ich einen alten von mir modifizierten Roland Cube 40 (40W, Transistor, 1 x 12" Speaker, Baujahr ca. 1980) mit vorgeschaltetem ZOOM 9030, sowie ab und zu einen kleinen Roland Cube 30 - die neue Serie mit den eingebauten digitalen Effekten (den habe ich aber vor kurzem wieder verkauft). Beide sind absolut empfehlenswerte Verstärker, die aufgrund ihres geringen Gewichtes leicht überallhin mitgenommen werden können und eigentlich für Transistor-Amps sehr gut klingen. |
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Ein ganz besonderes Stück aus den 70er-Jahren ist mein GEM Mars G30, ein Vollröhrenverstärker mit 2xEL34 in der Endstufe, geschätzten 15 Watt und einem 12-Zöller. Er klingt auch bei geringen Lautstärken schon dreckig angezerrt und damit sehr bluesig ... Leider ist er mir einfach zu groß und zu schwer, um ihn in meinem Alter noch herumzuschleppen ... (deswegen habe ich ihn vor kurzem verkauft...) |